Filmkritik der Woche: Stichtag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan   
Samstag, den 11. Dezember 2010 um 10:26 Uhr

Filmkritik der Woche: Stichtag

 



Lange hatte man es geplant, letzten Dienstag nun schauten wir mit einigen Freunden den neuen Film von Todd Phillips, der bereits Hangover in die Kinos brachte, im Cinestar an. Phillips legte mit Hangover die Messlatte natürlich extrem hoch, zumal Stichtag thematisch verwandt ist und somit natürlich Erwartungen geschürt werden. Ob diese erfüllt wurden? Dazu später.

 

Zunächst zum Film: Nur noch fünf Tage bleiben dem Architekten Peter Highman, um von Atlanta nach Los Angeles zur Geburt seines Sohnes zu kommen, der planmäßig per Kaiserschnitt auf die Welt kommen soll. Peter trifft dabei am Flughafen zufällig auf den merkwürdigen Ethan Tremblay, der sich kurz darauf im selben Flugzeug einfindet. Als Ethan Peter darauf hinweist, dass Handy auszumachen, da man ihn sonst für einen Terroristen halten könnte, führen einige Missverständnisse dazu, dass Peter tatsächlich das Flugzeug verlassen muss und auf die Sperrliste gesetzt wird. Ethan, der in L.A. als Schauspieler Karriere machen will, bietet Peter an, ihn mit einem Mietwagen an die Westküste mitzunehmen. Da Peter denkt, seine Brieftasche sei noch im Flugzeug, willigt er notgedrungen ein. In der Folge entwickelt sich eine äußerst amüsante Roadmovie-Komödie, bei der es Ethan pausenlos schafft, Peter auf die Palme zu bringen. Ob die beiden rechtzeitig in L.A. ankommen, soll der geneigte Leser jedoch selbst im Kino herausfinden.

 

Kann Stichtag mit Hangover mithalten? Nein. Aber man sollte hier eben genau nicht den Fehler machen, beide Filme miteinander zu vergleichen und Hangover als Maßstab zu nehmen. Das würde Stichtag nicht gerecht werden. Stichtag ist absolut unterhaltend und hat viele Lacher, mitunter auch richtige Brüller zu bieten. Das Portal "Cinema" beschreibt es in zutreffender Weise wiefolgt: "

Cinema stellte fest, dass Todd Phillips mit seinem vor Stichtag gedrehten Film Hangover für eine hohe Erwartungshaltung gesorgt habe: „‚Hangover‘ ist ein echter Brüller, während man ‚Stichtag‘ lediglich als witzig und amüsant […] loben kann. Was den Film dennoch unbedingt sehenswert macht, sind seine Darsteller. […] Auf wunderbare Weise gelingt es beiden Darstellern mit todernster Miene, für die größten Lacher zu sorgen. Fazit: Bloß nicht zu viel erwarten, die neue Komödie vom ‚Hangover‘-Macher ist kein Brüller, aber herrlich gespieltes Schmunzelkino.


Fazit: Stichtag wird von der RSP-Filmredaktion mit 8 von 10 Sternen bewertet.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. Dezember 2010 um 10:30 Uhr